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AKTUELL: Der Vogt von Wolkenstein

Der Öblarner Festspielverein nutzt die Festspielpause, um das mittelalterliche Theaterstück "Der Vogt von Wolkenstein" im Sommer 2016 aufzuführen. Der ehemalige Öblarner Oberlehrer und Dichter Hans Waltried Moser ist der Autor dieses Stückes, das uns in die Zeit der Kreuzzüge zurück führt.

Die Aufführungen finden Freitag, 29. Juli und Samstag, 30. Juli 2016 in der Freizeithalle Öblarn statt.

Kartenpreise:
Vorverkauf: € 20,-
Abendkasse: € 22,-

Vorverkaufsstellen:

  • Gemeindeamt Öblarn / Tourismusverband Öblarn-Niederöblarn
  • Raiffeisenbank Öblarn
  • Raiffeisenbank Stainach
  • Raiffeisenbank Gröbming

Die Handlung:
In der Zeit, während die Ritter nach Jerusalem zogen, waren ihre Burgen und Besitzungen ohne Herrn. Deshalb übergabendie Burgherren die Leitung an Stellvertreter ihres Vertrauens. Auf der großen Ennstaler Burg Wolkenstein legte der Graf von Wolkenstein dieses Amt in die Hände seines Vogtes, von dem er glaubte, dass er ein weiser und gerechter Mann sei. Aber allzu bald stellte sich das Gegenteil heraus und die leibeigenen Bauern, die ihm auf Gedeih und Verderb ausgeliefert waren, zitterten und murrten unter seiner Willkür und seinen brutalen Strafen. Ein Gaukler tat noch das Übrige dazu und hetzte den ohnehin grausamen Vogt gegen die Untertanen auf. Die leibeigenen Bauern mussten damals dem Grundherrn einen Teil ihrer Ernte abgeben, sodass sie in schlechten Erntejahren selbst oft nicht genug zu essen hatten und hungerten. Zudem leisteten sie Frondienste. Sie mussten einen Tag in der Woche auf dem Hof ihres Herrn arbeiten. Der Vogt von Wolkenstein wollte aber noch mehr von den Untertanen heraus pressen. Auch auf „das Recht der ersten Nacht“ bei einer eben verheirateten Braut machte ihn der Gaukler aufmerksam. So konnte es nicht weiter gehen! Männer, Frauen und Kinder hofften inständig auf die Rückkehr ihres Grafen von Wolkenstein, doch die Qual wurde unerträglich. Da schlug das Schicksal zu ... Im Kampf um die Seele des Vogtes streiten zuletzt der Satan und der Bote des Himmels, wobei der glücklich heim gekehrte Graf noch um einen milden Richterspruch Gottes für den Vogt bittet.